An ihrem 17. Geburtstag bekommt Nicole von ihren Eltern eine alte Schaufensterpuppe geschenkt. Nicole freut sich riesig, schließlich liebt und sammelt sie skurrile Dinge. Doch seitdem die Puppe im Haus ist, ereignen sich immer öfter unerklärliche Dinge, die Nicole an ihren Sinnen zweifeln lässt: Mal hört sie deutlich, wie ihre Eltern nach Hause kommen, um Sekunden später den Hausflur leer vorzufinden, mal findet sie, nachdem sie kurz ihr Zimmer verlassen hat, ebendort die Schaufensterpuppe komplett zerlegt am Boden vor. Zwei Jahre später, im Jahr 1995, trifft Nicole dann ein schwerer Schicksalsschlag: Völlig unerwartet stirbt ihr Vater Dietmar und hinterlässt eine große Leere bei der Familie. Während ihre Oma Elfriede und ihre Mutter Uschi eher im Stillen trauern, versucht Nicole mit Ablenkung ihrer Trauer Herr zu werden. So auch an jenem Abend, als Nicole alleine mit dem Auto unterwegs ist. Sie hat sich mit ihren Mädels in ihrer Stammdisco verabredet und da sie spät dran ist, nimmt sie eine Abkürzung durch den Wald. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, bis Nicole auf einmal ein Knistern hört. Zunächst denkt sie sich nichts dabei und fährt ganz normal weiter, doch als dieses Knistern zunehmend lauter wird, bekommt es Nicole mit der Angst zu tun. Immer wieder schaut sie sic...